«Der letzte Sander»

Im Juli / August 2018 wurde auf der Riederalp in der Aletsch Arena ein packendes Freilichtspiel vor gewaltiger Naturkulisse inszeniert: "der letzte Sander von Oberried".  Mitreißend führte die 1875 geborene Catherine Bürcher-Cathrein in Ihrem Roman „Der letzte Sander von Oberried“ in eine Zeit zurück, als die Sorge um Wasser ständiger Begleiter war, oft auch der Tod.
Die Uraufführung des packenden Freilichtspiels war am 11. Juli 2018.

„Wasser ischt Läbu, keis lat stärbu. Wasser git Brot, keis bringt Not.“ Damals wie heute ist Wasser die Grundlage des Lebens. Einzig die Voraussetzungen, es zu erhalten und zu nutzen, haben sich geändert. Fliesst es bei uns heute bequem und mit selbstverständlichkeit aus dem Hahn, war es damals ein ständiger Kampf ums Überleben. 

Im anno 1931 entstandenen Roman „Der letzte Sander von Oberried“ führte uns die 1875 geborene Catherine Bürcher-Cathrein eindrücklich und mitreissend in eine Zeit zurück, als die Sorgen rund um das Wasser ständige Begleiter waren, oft auch der Tod. 

Auf der Basis dieses Romans entstahnt ein packendes, spannendes und tiefgründiges Freilichtspiel, geschrieben von Arnold Steiner, inszeniert von Willy-Franz Kurth, gespielt von Laien aus der Region. Das Aletschgebiet war Ort und Kulisse: Oberried zählt zu seinen Weilern, die Riederalp bietet eine einmalige Naturkulisse. Packende Szenen, ergreifende Lieder, eine sinnliche und temporeiche Inszenierung führen bis ins 16. Jahrhundert zurück, machen aber auch deutlich, dass Wasser zeitlos ein Lebensthema ist und bleibt.

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